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Die Modernen Regeln Der Küche Kaufen Wo

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Die Modernen Regeln Der Küche Kaufen Wo

Küche Kaufen Wo Wetten, dass Insektenforscher niemals gelbe Küchen kaufen? Christian Walter weiß, warum: „Gelb lockt Fliegen an.“ Walter ist weder Zoologe noch Verkäufer im Küchenstudio, sondern Restaurator im Archiv des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt. Doch kennt er sich aus mit der optimalen Farbe fürs Areal rund um die Feuerstelle. Wo er sie doch eigenhändig, Stück für Stück, wieder zusammengesetzt hat: die Mutter aller Einbauküchen. Und die ist blau, eindeutig, mit einem Stich ins Grüne. Kein Zufall, sondern Absicht: Die Farbgebung sollte in der Tat den Blau abgeneigten Brummern den Appe verderben. Für Fliegen abschreckend – doch für den Rest der Welt war dieses „Labor einer Hausfrau“, 1926 von der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky entworfen, eine revolutionäre Neuerung. Nur wenige Quadratmeter groß, ist die Frankfurter Küche ein bis in die Gegenwart hinein kaum zu übertreffendes Vorbild an Effizienz, Innovation und Praktikabilität. Keine Wohn-, sondern eine Funktionsküche. „Man wollte den Leuten die ,Gute Stube‘ abgewöhnen, die meist nur an Festtagen eingeheizt wurde“, nennt der Architekturhistoriker und ehemalige stellvertretende DAM-Direktor Wolfgang Voigt als Grund, weshalb Schütte-Lihotzky die „Frankfurter Küche“ 1926 als reinen Arbeitsplatz konzipierte. Denn die im Volksmund bezeichnenderweise „kalte Pracht“ genannte „Gute Stube“ blieb im Alltag meist ungenutzt. Vor allem die kleinen Leute drängten sich stattdessen in ihren Wohnküchen. „Absurd“, wie Voigt findet, „für Menschen, die eh schon wenig Platz haben.“ Nie mehr Streit ums Abtrocknen Bessere Lebensbedingungen für die weniger Begüterten? Eigentlich eine linke Idee – doch gearbeitet wird in der Frankfurter Küche von rechts: Zuerst kommt die vor dem Licht spendenden Fenster angesetzte Arbeitsplatte mit einer Öffnung an der Seite, unter der sich eine herausziehbare Schütte für Abfälle befindet. Daneben ein Platz für schmutzige Geschirrberge, dann die Spüle, ihr zur Linken eine abschüssige Fläche, über die das Wasser zurück ins Becken läuft – wie das vom darüber montierten, neuartigen Tellerabtropfgestell, das Abtrocknen per Hand überflüssig macht. Direkt darüber – statt der bis dahin üblichen offenen Tellerborde – verglaste Hängeschränke, in denen sich das Geschirr staubfrei aufbewahren lässt, nachdem es ruckzuck vom Regal in den Schrank zurückgeräumt ist. Neben der Tür an der Wand hängt das Bügelbrett. Heruntergeklappt, liegt es auf dem Rand der Spüle und ist: einsatzbereit. Licht? Kein Problem – die mehr als einen Meter hin- und herverschiebbare Deckenlampe leuchtet jeden Winkel aus. Sozusagen im Handumdrehen ist alles erreichbar: die wärmeisolierte „Kochkiste“, in der die zuvor erhitzten Speisen fertig garen, der mit einer Öffnung versehene Müll- und Besenschrank, wodurch sich Abfall direkt in den hinter der Tür deponierten Eimer entsorgen lässt oder der Vorratsschrank mit den 18 Aluminiumschütten für die damals üblicherweise lose gekauften Grundnahrungsmittel. Erbsen, Sago, Suppenteig, Gerste, Graupen, Nudeln … hier lässt sich die Speisekarte Anfang des vergangenen Jahrhunderts ablesen. Ein Arbeitsplatz der kurzen Wege, und wer an „Fließband“ denkt, liegt richtig. „Taylorismus“ steckt dahinter: die Idee, Arbeitsabläufe zu optimieren, komplexe Fertigungsprozesse in Segmente zu zerlegen und mithilfe der Stoppuhr zu ermitteln, wie viel Zeit für einzelne Handgriffe und Arbeitsgänge vonnöten ist. Schütte-Lihotzky war die Erste, die den Gedanken der Arbeitsoptimierung auf den Bau einer Küche übertrug: Ihre Frankfurter Küche war ein Arbeitsplatz, an dem sich alle Aufgaben schnell und mühelos erledigen lassen sollten. „Sowohl die Frauen des Mittelstandes, die vielfach ohne (…) Hilfe im Haus wirtschaften, als auch Frauen des Arbeiterstandes, die häufig noch anderer Berufsarbeit nachgehen müssen, sind so überlastet, daß ihre Überarbeitung (…) nicht ohne Folgen für die gesamte Volksgesundheit bleiben kann“, schreibt die Architektin 1926. Ihr Herz schlug links, und, sensibilisiert für das Thema „soziales Bauen“, ging sie 1926 nach Frankfurt, wo ihre „Frankfurter Küche“ das Herzstück eines gigantischen Wohnungsbauprogramms werden sollte. Denn nicht nur in Frankfurt, sondern in ganz Deutschland herrschte seit Ende des Ersten Weltkriegs (1918) extreme Wohnungsnot. „Millionen Soldaten waren in die Heimat zurückgekehrt, gründeten Familien, doch gerade für die kleinen Leute fehlte es an bezahlbarem Wohnraum“, erinnert Voigt an jene Zeit, in der die Inflation das Geldvermögen auffraß. Erst ab 1924, mit der neuen Währung, besserte sich die Lage. Und genau zu dieser Zeit wurde Ludwig Landmann Frankfurts Oberbürgermeister (1924 – 1933). Er holte den Stadtplaner und Architekten Ernst May nach Frankfurt. Der mit seinem Städtebauprogramm „Neues Frankfurt“ Architekturgeschichte schrieb. Kaum im Amt als Stadtrat und Baudirektor, kündigte May an, „10 000 Wohnungen in zehn Jahren“ zu bauen. Am Stadtrand entstand das „Neue Frankfurt“: Siedlungen, die weit mehr als „nur“ erschwinglichen Wohnraum schufen, sondern sozialen, funktionalen und ästhetischen Ansprüchengenügten. Voigt: „Das war Frankfurts Aufbruch in die Moderne, in eine radikale Moderne“ – auf Augenhöhe mit der Bauhaus-Schule, die als Keimzelle der klassischen Moderne gilt. Die gleichen Bedürfnisse: Wohnen, Schlafen, Essen „Typisierung“ lautete das Schlagwort der Stunde in Frankfurt – Wolfgang Voigt übersetzt: „Wenn man für die Masse baut, baut man für Menschen, die tendenziell die gleichen Bedürfnisse haben – sie alle brauchen einen Platz zum Schlafen, zum Wohnen, zum Kochen.“ Was daraus folgte: Serienbau mit standardisierten Wohneinheiten – und deren berühmtestes Teil: die Frankfurter Küche. Noch mehr Nachrichten aus der Region lesen? Testen Sie kostenlos 9 Tage das Komplettpaket Print & Web plus!

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