4 Lektionen, Die Ich Von Goldener Wasserhahn Küche Gelernt Habe

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Goldener Wasserhahn Küche

Nur diese Spuren an einem alten Fenster erinnern am Haus von Markus Beyer noch an den Einbruch Ende Dezember – und das auch nicht mehr lange. Die Familie hat bereits eine Firma damit beauftragt, das Fenster gegen ein modernes, sicheres auszutauschen. Foto: Bernd Paulitschke

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Die Täter hatten viel, viel Zeit: „Sie haben vom Keller bis zum Dachboden ganz in Ruhe alle Räume durchsucht.“ So beschreibt Markus Beyer (Name von der Redaktion geändert), wie er sich das Vorgehen der Kriminellen vorstellt, die Ende Dezember in sein etwas abseits gelegenes Einfamilienhaus in Ergste eingebrochen sind. Eile war nicht nötig, denn der Schwerter war nach Weihnachten mit seiner Frau und der kleinen Tochter an der Ostsee.

Es ist nur einer von insgesamt 68 Einbrüchen, die es 2017 in Schwerte gab. Aber er zeigt in vielen Aspekten, wie Einbrecher vorgehen, welche Ziele sie sich aussuchen, worauf sie es abgesehen haben – und worauf nicht. Und er macht exemplarisch deutlich, womit sich die Opfer auseinandersetzen müssen und wie die Polizei damit umgeht.

Der Einbruch beendet die Erholungspause der Familie Beyer an Silvester abrupt, als im Urlaub das Telefon klingelt. „Meine Schwiegermutter war bei uns vorbeigefahren, um nach dem Rechten zu schauen“, so der Familienvater. Schon im Flur merkt sie, dass es zieht. Im Wohnzimmer stehen Fenster und Terrassentür offen, die Schränke sind offensichtlich durchsucht worden. Sofort verständigt sie die Familie und ruft die Polizei. Während Markus Beyer mit Frau und Tochter erst am nächsten Tag nach Schwerte zurückfährt, rückt die Polizei sofort zur Spurensicherung an. Eingestiegen sind die Kriminellen über ein altes Wohnzimmerfenster, das leicht aufzuhebeln war. „Die werden vielleicht 20 Sekunden gebraucht haben, um hier reinzukommen“, so Beyer.

„Einbrecher suchen sich Häuser, in die man relativ schnell und mit kleinem Aufwand reinkommt“, sagt Polizeipressesprecher Thomas Röwekamp. „Und organisierte Banden gucken natürlich vorher, ob Licht oder Bewegungen im Haus zu erkennen sind. Dass Leute zuhause sind während eines Einbruchs, hat man selten. Einbrecher sind darauf erpicht, nicht gestört zu werden“, so Röwekamp.

Die schlimmste Angst der Familie bestätigt sich bei der Ankunft am Tatort, ihrem Zuhause, nicht: „Unsere größte Sorge war eigentlich, dass sie Sachen mutwillig zerstört haben könnten“, so Beyer. Das war aber nicht der Fall. „Sie hatten fast alle Schränke aufgemacht, und auch Sachen herausgeholt. Aber sie sind nicht einfach mit dem Arm dadurch und haben alles leer geräumt, sondern gezielt gesucht.“

Ein solches Vorgehen ist laut Polizei der Normalfall: „Das kommt immer häufiger vor, dass die Täter gezielt nach Verstecken suchen. Das Verwüsten gibt es zwar manchmal, normalerweise gehen die Täter aber zielgerichtet vor“, ordnet Polizeisprecher Röwekamp den Fall ein. Es gebe aber Ausnahmen: In Unna-Massen drehten Einbrecher kürzlich den Wasserhahn auf und verstopften den Abfluss, so Röwekamp.

Beobachtet wurden die Täter im Fall der Familie Beyer nicht, Spuren hinterließen sie jedoch reichlich: „Im Wohnzimmer waren Matschspuren von Fußabdrücken, auf einer iPhone-Verpackung war ein Fingerabdruck und an einer aufgebrochenen Schmuckschatulle wurde DNA sichergestellt“, schildert Markus Beyer. Ob das die Chancen erhöht, die Täter zu schnappen? „Dazu hat die Polizei nichts gesagt. Aber die Antwort kann ich mir selber geben“, sagt der Schwerter süffisant. Die Aufklärungsquote lag bei Einbrüchen in Schwerte 2017 bei 16 Prozent. Zum Vergleich: Im Durchschnitt, also für alle Delikte, die die Polizei bearbeitet, liegt die Quote für 2017 bei 48 Prozent.

„Besonders bei reisenden Tätern ist es sehr schwer, weil sie sich nicht lange in der Nähe des Tatorts aufhalten. Bei anderen Straftaten, zum Beispiel, wenn menschliche Beziehungen eine Rolle für den Fall spielen, hat man alle Beteiligten vor Ort. Das ist bei Einbrüchen anders“, sagt Röwekamp.

Die Spurensicherung dient der Polizei aber dazu, eine Datenbank zu pflegen und später Verbindungen aufzeigen zu können. „Wenn wir Proben nehmen, ist es so, dass häufig Treffer dabei sind, die auf zurückliegende Fälle verweisen. Oder später tauchen passende Vergleichsproben dazu auf“, so Röwekamp. Kann die Polizei einen Einbrecher festnehmen, lassen sich ihm so eventuell auch andere Taten nachweisen.

Nach dem ersten Schock geht es für die Familie Beyer schnell darum, sich einen Überblick über die Beute der Einbrecher zu verschaffen. Was fehlte? Das beschreibt der Ergster wie folgt: „Bargeld, das noch von Weihnachten hier lag, zwei Armbanduhren, ein goldener Ring und Modeschmuck. Den kann ich mir gar nicht erklären, war zwar kein total billiger Schmuck, aber auch nichts, wo man denkt, dass man es gut zu Geld machen kann.“

Ob der Einbruch nun direkt mit dem Weihnachtsfest zu tun hatte – darüber mag Thomas Röwekamp nicht spekulieren. Aber die dunkle Jahreszeit bleibe die Hochsaison der Einbrecher: „Die Dunkelheit schützt.“ Die Beute passe in das typische Schema: „Organisierte Banden nehmen Bargeld und Dinge, die sich schnell zu Geld machen lassen, mit. Häufig ist es so, dass Schmuck im Haus zusammen aufbewahrt wird, dann wird alles mitgenommen und später aussortiert. Wenn wir später am Straßenrand Schmuck finden, ist es oft Modeschmuck, der aussortiert wurde.“ Silbermünzen, ein Laptop und auch das Auto, das in der Garage stand – das alles lassen die Einbrecher nicht mitgehen. „Das ist mir erst ziemlich spät eingefallen, dass der Autoschlüssel leicht zu finden war und auch die Papiere auf dem Dachboden lagen“, so Markus Beyer.

„Größere Sachen wie Fernseher werden nicht mitgenommen. Es sei denn, es handelt sich um Beschaffungskriminalität. Und Wohnungseinbrecher nehmen in der Regel auch keine Autos mit. Wenn Pkw geklaut werden, dann ist es gezielt und hochpreisig“, so Thomas Röwekamp.

Eine Woche nach dem Einbruch besucht Sicherheitsberater der Polizei die Familie – aus dem Gespräch, das Markus Beyer grundsätzlich gut findet, geht der Familienvater aber mit einem schlechten Gefühl heraus: „Man wird wirklich gut von der Polizei betreut. Aber man muss sich, wenn man die Beratung in Anspruch nimmt, klar darüber sein, dass sehr viele Schwachstellen am Haus aufgezeigt werden. Das geht damit los, dass einem klar gemacht wird, wie leicht Fenster ohne Sicherungsmaßnahmen aufgehebelt werden können. Bis zu der Info, dass man bis in drei Metern für Einbruchschutz sorgen muss, weil Fenster in der ersten Etage für Einbrecher leicht zu erreichen sind.“ An Fenstern und Türen wird die Familie nun nachrüsten, auch die uralte Kellertür wird ersetzt. Etwa 7000 Euro werde das kosten, rechnet Beyer vor.

„Technische Sicherung“ nennt Thomas Röwekamp diese Art der Nachrüstung: „Wir haben viel für Aufklärung gesorgt, was das angeht.“ Und das sei eine Erklärung für den Rückgang der Einbruchszahlen. „Einbrecher versuchen meist, mit ein, zwei Versuchen schnell reinzukommen. Wenn es dann nicht klappt, lassen sie schnell davon ab.“ In Schwerte war das 2017 in 63 Prozent der Fälle so: 68 Mal versuchten Einbrecher, in Häuser zu kommen, 43 Mal blieb es beim Versuch.

Ein Problem, das die Familie nicht wird lösen können, bleibt: die einsame Lage ihres freistehenden Hauses und die gute Verkehrsanbindung zwischen A45 und B236. Für Kriminelle allein deshalb ein lohnendes, weil vor neugierigen Blicken geschütztes Ziel. „Einbrecher suchen sich Häuser gezielt danach aus“, sagt Polizeisprecher Thomas Röwekamp. Das lasse sich über Zahlen aus dem Kreisgebiet belegen. Rund um Autobahnkreuze finden mehr Einbrüche statt als andernorts: „Organisierte Banden gucken genau nach den An- und Abfahrtswegen, um schnell flüchten zu können.“

Ob sich seine Familie darüber Gedanken macht? Nein, sagt Markus Beyer. In Sachen Einbruchschutz will er in finanziell sinnvollem Rahmen nachrüsten. Trotzdem: Ein Restrisiko bleibt, auch aufgrund der Lage. Aber es gebe eben Dinge, die könne man nicht beeinflussen: „Ich kann mein Haus ja nicht woanders hinstellen.“

Schwerte Vorsicht, wenn die „110“ im Displaydes Telefons erscheint. Vor der Masche mit den falschen Polizisten hat die echte Polizei bereits im Oktober gewarnt. Am Mittwoch versuchten Betrüger sie erneut bei Schwerter Senioren, wie die Polizei-Pressestelle berichtet.mehr…

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